Grußwort Bürgermeisterin zum Jahreswechsel

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Jugend,

der Jahreswechsel steht bevor und unsere Gemeinde kann wieder auf ein bewegtes Jahr mit vielen Ereignissen und Baumaßnahmen zurückblicken. Wir lassen das alte Jahr revuepassieren und stellen uns gedanklich schon auf das neue Jahr ein. Darüber möchte ich Sie nun mit diesem letzten Gemeindebrief in diesem Jahr informieren.

Auch in diesem Jahr durften wir uns, zusätzlich zu den schönen, bewährten Vereins- und Sportaktivitäten, Festen  und Märkten, an außergewöhnlichen Veranstaltungen erfreuen. Ich erinnere an das neu konzipierte Weinfestival, das zu einem herausragenden Erlebnis für die gesamte Einwohnerschaft wurde, dank unserer starken Jugend, die hierbei mit Mut und Tatkraft außergewöhnliches Organisationstalent bewiesen hat.  Ebenso war im Jahreslauf ein weiterer Höhepunkt das 140-jährige Jubiläum der FFW Kleinlangheim, das  mit einem großen Festumzug und der Übergabe des neuen Löschgruppenfahrzeuges groß gefeiert wurde. Auch unsere traditionelle Kirchweih, die durch die Großbaustelle „Bahnhofstraße“ und schlechtes Wetter sehr beeinträchtigt war, zeigte sich wieder als echter Publikumsmagnet. Diese genannten Großveranstaltungen wurden von den neuen, jungen Vorständen erstmalig organisiert und das haben sie hervorragend gemeistert! Erfreulicherweise haben sich alle neuen Vorstände der Vereine/Gruppierungen sehr gut eingearbeitet und führen, wie die bewährten Verantwortlichen, die Aufgaben  vorbildlich fort. Bei allen Veranstaltungen wurde generationsübergreifend „Hand in Hand“ zusammengearbeitet und insbesondere unsere junge Generation hat mit neuen Ideen und sehr großem Engagement gezeigt, dass ihr unsere dörfliche  Gemeinschaft sehr am Herzen liegt. Auf unsere Ehrenamtlichen ist Verlass und sie bringen uns durch ihre Aktivitäten in Vereinen/Gruppierungen und Chören  Lebensqualität und Lebensfreude. Sie sind sehr gute Organisatoren bei allen Veranstaltungen, Märkten, Festen und Konzerten! Wir bedanken uns herzlich für das Geleistete und freuen uns auf eine weitere, harmonische Zusammenarbeit.  

Parallel zu den Feierlichkeiten wurde in unserer Gemeinde auch viele bauliche und andere Aufgaben durch unsere Bauhofmitarbeiter und örtliche Firmen erledigt, die ich stichpunktartig erwähnen möchte:  Im kalten Jan./Febr.: Umfangreiche Baumpflege- und Bachsanierungsmaßnahmen im östl. Bereich  des Gründleinbaches,  Schotterung  verschiedener Feldwege und  des Häckselplatzes; umfangreiche Heckenrückschnitte an Wegen/Gräben; Baumfällungen sowie Neupflanzungen;  Bauhofgebäude: Innenräume verputzt, gestrichen und Hecke gepflanzt; Festplatz: Ehemalige Kohlehalle in Eigenleistung zur Spülhalle umgebaut, Dach erneuert, Kanalisation  und Bodenplatte erstellt, neues Tor gebaut,  Pflasterarbeiten im Umfeld getätigt,  Feuerstelle errichtet, Neueinsaat Grünfläche, 7 Bäume gepflanzt,  Toilettenhaus neu gestrichen, Festplatz für das Weinfestival vorbereitet; Kläranlage:/Kanalisation: Klärschlammentsorgung (155 t), Räume und Türen im Rathaus  gestrichen, Kirchenburg: Westlicher Teil: Ehemaliges „Lehrergärtchen“ entrümpelt, Fassade verputzt und die gesamte Front neu gestrichen; Umfangreiche Vorbereitungsarbeiten für alle Märkte und Veranstaltungen;  Zuarbeiten bei allen größeren Baumaßnamen  werden von unserem Bauhofteam neben den „Alltagsgeschäft“ erledigt;  Laufend fallen viele Arbeiten für Grünpflege, Wald, Kläranlage, Sauberkeit und Ordnung im Gemeindegebiet, in  Kindergarten und Schule an. Hierzu gäbe es einiges mehr zu berichten. Verschiedene  Bauvorhaben wurden in Eigenleistung unter der Regie des Bauhofteams, mit Hilfe von „Minijobbern“, Schulhausmeister, kirchlichen Mitarbeiter und Ehrenamtlichen realisiert. Durch die Arbeit unserer vielseitig einsetzbaren Bauhofmitarbeiter mit den Minijobbern, die wir speziell für die Renovierungsarbeiten engagiert haben, konnte so manche Maßnahme kostengünstig umgesetzt werden. Die Leistungen des Bauhofteams und aller Mitarbeiter-/innen sind sehr anerkennenswert. Unser Dank gilt auch den Beschäftigten im Kindergarten und in der Schule/Mittagsbetreuung und der ehrenamtlichen Unterstützern, die bei ständig steigenden Anforderungen sehr gute Arbeit in diesen Einrichtungen für die Entwicklung unserer Kinder leisten.                                                                      

Weitere, große  Maßnahmen, die uns in 2017 beschäftigt haben:

  • Breitbandausbau in Kleinlangheim, Atzhausen und Haidt sowie Erdverkabelung der Straßenbeleuchtung im Bereich Wiesenbronner Str. Vorsorgliche Mitverlegung von Leerrohren für Glasfaserausbau. Damit waren umfangreiche Erdbaumaßnahmen verbunden, wodurch bedauerlicherweise auch große verkehrstechnische Belastungen entstanden sind.
  • Kirchenburg: Trockenlegung Fundament „Bürgerkeller“ und seniorengerechter Zugang in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde. Erweiterung und Umnutzung der Räumlichkeiten in der Schule für die
  • Mittagsbetreuung: Wegen gestiegener Zahlen der zu betreuenden Kinder von 17 auf 86 Kinder im laufenden Schuljahr musste eine neue Küche und ein Ausweichcontainer für Materialien erstellt sowie vorhandene Räume umfunktioniert werden.
  • Haidt: Dorferneuerungsmaßnahmen: Treppe Bürgerhaus erneuert, Pflasterarbeiten im Umfeld des Bürgerhauses durchgeführt; die Errichtung eines Dorfbrunnens und Fertigstellung erfolgen in 2018.
  • Größere Gehwegsanierungen wurden in Atzhausen und Haidt im Zuge des Breitbandausbaues durchgeführt.
  • Die Vorstandschaft  und der Arbeitskreis der Dorferneuerung erarbeiten derzeit die Planungen für die Umgestaltung des Bereiches um das Feuerwehrhaus Atzhausen und befasst sich mit einem Konzept zur Beschilderung, wozu noch dringend ihre Mitarbeit bei benötigt wird.
  • Die Planungen und Baugenehmigung für die Erweiterung des Kindergartens sind nun abgeschlossen: Planungskosten: 635.000 €; zugesagte Förderung: 480.000 €; Ausschreibung wird derzeit vorbereitet; der Umbau soll im Frühjahr 2018 beginnen
  • Gemeinderat hat  alle Beschlüsse zu den vorbereitenden Maßnahmen und zum Bebauungsplan für das Baugebiet „Am Graben“ gefasst. Im nächsten Jahr erfolgten die Ausschreibung und dann die Erschließung. Derzeit erarbeitet der Gemeinderat eine Satzung für ein Vorkaufsrecht um später eine innerörtliche Verdichtung der Wohnbebauung im gesamten Gemeindegebiet zu ermöglichen.
  • Die größte Aufgabe, nämlich die Kanalsanierung in der Bahnhofstraße gestaltet sich als sehr schwierig, weil im Untergrund viele, nicht kalkulierbare Probleme aufgetreten sind. Neben dem relativ nassen Wetter führen zusätzlich übernommene Aufgaben im Baustellenbereich zu einer Verzögerung der Baustelle von ca. 4 Monaten. Die Restarbeiten für den  Kanalbau werden nach der Winterpause erledigt. Im Anschluss  werden Wasser- und Gasleitung verlegt und dann können der Ausbau der Gehwege, Beleuchtung und der Straßenbau erfolgen, so dass die Baumaßnahme voraussichtlich Ende Aug. 2018 abgeschlossen werden kann. Die direkten Anwohner und das Umfeld wurden das ganze Jahr über durch Schmutz, Lärm und schlechte Zufahrtsmöglichkeiten extrem belastet. Das bedauern wir sehr. Ebenfalls wurde die ganze Bürgerschaft durch die erforderlichen Umleitungen und dem Abtransport von Boden und Materialen sehr beeinträchtigt. Wir bedanken uns bei Ihnen allen für  Ihre große Toleranz und bitten  weiterhin um Ihre Geduld.

Die begonnenen Maßnahmen werden unsere Gemeinde im kommenden Jahr nicht nur baulich, sondern auch finanziell sehr herausfordern, so dass wir zur Vorfinanzierung voraussichtlich einen Kredit aufnehmen müssen. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben sind wir verpflichtet unsere Infrastruktur zu sanieren und haben wir leider auch keine Alternative dazu.

 

Der Gemeinderat hat sich im abgelaufenen Jahr mit all den genannten und vielen weiteren Themen auseinandergesetzt. Für die Gemeinderäte/-in stehen die Zukunftsentwicklung und Bedürfnisse unserer Gemeinde immer im Vordergrund und wir arbeiten  gerne weiterhin konstruktiv zusammen.

 

Nach wie vor  setzen sich viele Bürgerinnen/Bürger für soziale Belange unserer Mitmenschen ein. Sei es in der Nachbarschaft, in karitativen, sowie kirchlichen Einrichtungen und bei der zeitaufwändigen Integration der Asylsuchenden. Sie sorgen sie für ein gutes Miteinander in unserer Gemeinde. Unseren großen Dank spreche ich all denjenigen aus, die sich für unsere Dorfgemeinschaft bzw. die Allgemeinheit in den unterschiedlichsten Organisationen einbringen. Ich bedanke mich auch bei allen ganz herzlich, die das ganze Jahr über für Ordnung, Sauberkeit und schönen Blumenschmuck im gesamten Gemeindebereich sorgen. Sie alle sind für uns unverzichtbar und tragen einen wesentlichen Teil zu einem gepflegten Erscheinungsbild und guten Zusammenleben in jedem Ort unserer Gemeinde bei. Danke möchte ich auch all denjenigen sagen, die an den Feiertagen arbeiten, um für uns die Grundrundversorgung aufrechterhalten. Das verdient große Anerkennung. Wir bedanken uns hierbei auch ausdrücklich bei Mitarbeitern der Sozialdienste und den Feuerwehren, die mit ihren Verantwortlichen und Kameraden/Mitarbeitern, für ihren vorbildlichen Bereitschaftsdienst und Einsatz  während des ganzen Jahres.

Vieles von dem, was wir in diesem Jahr erreicht haben, beruht auf der Tatkraft und Initiative der Menschen und der Betriebe, die hier wohnen und wirken. Sie alle tragen zum Wohl unserer Gemeinde bei.

 

Liebe Bürgerinnen, Bürger und liebe Jungend, mit Ihrem/Eurem generationsübergreifenden Engagement und dem Interesse an einem harmonischen  Miteinander, freue ich mich wieder auf eine schöne und vertrauensvolle Zusammenarbeit im neuen Jahr.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete Weihnachtszeit und ein glückliches, vor allem ein gesundes neues Jahr 2018.

 

Herzliche Grüße                                            

 

Ihre Gerlinde  Stier

Bürgermeisterin